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KOMPASS

DETAILS
KOMPASS FÜHRT ZUM ZIEL
Die berufliche Reintegration von Stellensuchenden in den ersten Arbeitsmarkt erfordert neben viel Empathie einen erheblichen administrativen Aufwand. In Sozialunternehmen für Arbeits- und Berufsintegration und Institutionen wie RAV, IV und Sozialdiensten verbringen Fachkräfte viel Zeit mit dem Sichten von Lebensläufen, dem Entschlüsseln von Zeugnissen und dem Schreiben von Berichten. Hier setzt KOMPASS an: Ein speziell für die Schweiz entwickeltes KI-Ökosystem, das administrative Routinearbeiten automatisiert, um den Fokus wieder auf die persönliche Beratung zu lenken.

EINSATZGEBIET UND ANWENDERKREIS
KOMPASS findet überall dort Anwendung, wo Menschen auf ihrem Weg zurück in die Erwerbstätigkeit professionell begleitet werden. Der primäre Anwenderkreis umfasst Beraterinnen und Berater in der Arbeitsintegration (nachfolgend einheitlich als Anwender bezeichnet). Das System erfordert keine tiefen IT-Kenntnisse und dient als digitaler Assistent, der die Qualität der Fallarbeit sichert und Abläufe vereinheitlicht.
Arbeitsweise: Der kontrollierte Datenfluss im Fokus
Der Einstieg erfolgt über den Aufnahme-Assistenten NEXUS. Dieser liest unstrukturierte Rohdaten wie alte Lebensläufe, Zeugnisse oder formlose Erstgesprächs-Notizen automatisch aus, strukturiert die Informationen und befüllt damit das DOSSIER.
Das DOSSIER bildet die funktionale Mitte und das temporäre Gedächtnis des Beratungsprozesses. Als offene, transparente Lösung konzipiert, liegen die Daten nicht in einer starren, unlesbaren Datenbank, sondern in klar gegliederten Themenblöcken vor, die vom Anwender jederzeit eingesehen werden können. Da dieses Profil völlig unabhängig von KOMPASS existiert, bleibt das Wissen langfristig erhalten. Die Daten können problemlos exportiert und in andere Systeme überführt werden, was einen Vendor Lock-in ausschliesst.
Eine zentrale systemische Eigenschaft von KOMPASS ist die lückenlose Datenhoheit. Kein Spezial-Assistent greift jemals eigenständig, aktiv oder autonom auf das DOSSIER oder andere Datenquellen zu. Jede Bereitstellung oder Zuweisung erfolgt ausschliesslich durch eine bewusste, manuelle Kopieraktion des Anwenders. Der Mensch bleibt zu jedem Zeitpunkt der aktive Gatekeeper des gesamten Prozesses.
Nach Bedarf stehen den Anwendenden spezialisierte Module zur Verfügung: Das Berichtswerkzeug PRISMA das DOSSIER und generiert kriterienbasierte, objektive Berichte für die Zuweiser. Die ZEUGNISANALYSE decodiert Arbeitszeugnisse und liefert Schweizer Notenäquivalente. Das Modul BERUFSALTERNATIVEN ermittelt marktfähige Quereinstiege, der LEBENSLAUF-GENERATOR erstellt ATS-optimierte Dossiers, und das Modul BEWERBUNGSSCHREIBEN formuliert Anschreiben auf dem Sprachniveau des Klienten.
Nutzen, Stärken und kompromissloser Datenschutz
Der grösste Nutzen liegt in einer massiven Zeitersparnis von mehreren Stunden pro Fall und einer spürbaren Qualitätssteigerung. Berichte und Unterlagen genügen stets höchsten Schweizer Standards. Jede Aussage im System ist herkunftsgesichert und verweist transparent auf ihre Originalquelle zurück – systemische Halluzinationen sind dadurch ausgeschlossen.
Gleichzeitig setzt KOMPASS Massstäbe beim Datenschutz gemäss dem Schweizer Datenschutzgesetz (DSG). Da oft sensible Angaben verarbeitet werden, verbleiben alle Informationen isoliert in geschätzten Bereichen. Es findet keinerlei KI-Modelltraining mit Klienteninformationen statt. Die zugrundeliegende Plattform Langdock gewährleistet ein hochsicheres Hosting innerhalb der EU, primär in Deutschland (ISO 27001 und SOC 2 Typ II zertifiziert). Nach Abschluss der Auswertung löscht der Anwender das DOSSIER manuell. Da KOMPASS keine Daten dauerhaft speichert, sind nach diesem Schritt sämtliche Klientendaten vollständig, rückstandsfrei und unwiderruflich entfernt – Datenminimierung in Reinkultur.
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